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Flüssigkeitsbedarf im Sommer

Überleg mal: Wie viele Gläser Wasser hattest du heute schon? Gerade jetzt, wo die Temperaturen nach oben klettern, ist es besonders wichtig ausreichend zu Trinken - Mindestens zwei bis drei Liter am Tag. Doch das gestaltet sich gar nicht immer so einfach...

 

Unser Körper läuft im Sommer auf Hochtouren, um uns über das Schwitzen abzukühlen. Wir wissen also, Flüssigkeit muss nachgeliefert werden, doch ständig nur stilles Wasser zu trinken, kann auch mal langweilig werden.

Wenn du auch zu den "Zu-wenig-Wasser-Trinkern" gehörst, habe ich hier drei Tipps, mit denen es leichter fällt und du auch im Sommer gut hydriert und erfrischt bleibst.

 

1. Wasserreiche Lebensmittel zunutze machen

Wusstest du, dass wir rund 20 Prozent unseres täglichen Flüssigkeitsbedarfs über die Nahrung decken können? Im Sommer macht es uns die Natur besonders leicht, denn jetzt haben genau die Lebensmittel Saison, die wahre Durstlöscher sind.

Packe bei der Hitze erfrischendes Obst und Gemüse auf deinen Teller:

  • Wassermelone & Erdbeeren: Bestehen zu über 90 % aus Wasser und liefern direkt wichtige Vitamine.

  • Gurken & Tomaten: Die perfekten Begleiter für ein leichtes Sommer-Mittagessen. Gurken bestehen sogar zu rund 96 % aus Wasser!

  • Zucchini & Radieschen: Knackig und erfrischend.

 

2. Getränke aufpeppen

Wenn dir normales Wasser zu langweilig ist, peppe es doch einfach auf. Satt auf zuckerhaltige Limonaden zurückzugreifen (kleiner Exkurs an dieser Stelle: ein Zuckerwürfel hat etwa 4 g Zucker. Nun kannst du auf der Rückseite deiner Limoflasche nachsehen wie viele Zuckerwürfel sich darin verstecken) setze stattdessen auf „Infused Water“.

Das Prinzip ist einfach: Gib frisches Obst, Kräuter oder Gemüse in eine Karaffe mit Wasser und lass es im Kühlschrank ein bis zwei Stunden ziehen. Das Wasser nimmt den Geschmack an, bleibt aber kalorienfrei.

Meine Lieblings-Kombis für den Sommer:

  • Klassiker: Gurkenscheiben + frische Minze + ein Spritzer Limette.

  • Fruchtig: Halbierte Erdbeeren + ein paar Blätter Basilikum

  • Wachmacher: Ingwerscheiben + Zitrone + Rosmarin.

 

3. Warum Elektrolyte wichtig sind

Wenn wir vermehrt schwitzen, zum Beispiel bei intensivem Training oder einer langen Wanderung, verlieren wir nicht nur Wasser, sondern auch wichtige Mineralstoffe – sogenannte Elektrolyte (wie Natrium, Kalium und Magnesium). Diese Elektrolyte steuern lebensnotwendige Signale im Körper (z.B. Wasserverteilung, Nervenfunktion, Muskelarbeit). Wird versucht, das Defizit, nur mit purem, elektrolytfreiem Wasser auszugleichen, entsteht im Körper ein Ungleichgewicht - Kopfschmerzen, Trägheit und Muskelkrämpfe können die Folge sein.

 

Praxistipp: Eine Prise Salz im Infused Water oder ein mit Mineralwasser verdünnter Saft im Verhältnis 1:3 geben dem Körper im Handumdrehen zurück, was er ausgeschwitzt hat.

 

Und jetzt, schnapp dir doch gleich ein großes Glas, gib etwas Zitrone und ein paar Minzblätter hinein. Sieht nicht nur hübsch aus, sondern erfrischt auch!